Industrieentwicklung & Genealogie e. V.
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Dampfpumpe

In der Sammlung haben wir eine liegende Zweizylinder-Duplex-Dampfpumpe, die noch restauriert werden muss. Wenn dieser Arbeitsschritt zukünftig einmal durchgeführt ist, ist geplant, die Dampfpumpe neben dem liegenden Kessel aufzustellen. Möglicherweise wird sie sogar in Bewegung, d.h. mit Druckluft betrieben zu sehen sein.

 

Herkunft:                             

  • Depot Museum Werdau/ Stadtverwaltung

 

Technische Daten:

  • Hersteller: Vakuumpumpen u. Kompressorenbau Magdeburg
  • Typ: 2 PHD 100/
  • Baujahr: 1964
  • Förderstrom: 6,8 m3/h
  • Hubzahl: 82 DH/
  • Enddruck: 20 kp/cm2
  • Betriebsdruck: 16 kp/cm2

 

Es ist noch eine weitere liegende Dampfpumpe im Depot vorhanden, die aus dem Depot des Museums stammt. Diese Zweizylinder-Duplex-Dampfpumpe ist unrestauriert.

 

Eine weitere stehende Pumpe stammt aus Hirschfelde. Diese ist ein Relikt des Hochwasserereignisses, als die Neiße 2010 über ihre Ufer trat und das Gebäude Museum Kraftwerk Hirschfelde flutete, was letztlich zur Schließung des Museums führte.

Dampfpumpe

Die Duplexpumpe (Zweizylinder Dampfkolbenpumpe oder auch Worthington- Pumpe) ist eine direkt und doppeltwirkende Kolbenpumpe, die ohne rotierende Teile auskommt. Die erste Dampfpumpen dieser Art entstanden um 1840. Die Anwendungsgebiete sind sehr vielfältig. Auf Dampfschiffen kommen Duplexpumpen als Lenz-, Ballast-, Feuerlösch-, Kesselspeise-pumpen zur Anwendung. An Land wurden Duplexpumpen als Kesselspeisepumpen, sowie auch in Wasserwerken und der Chemischen Industrie eingesetzt. Dampfkolbenpumpen werden auch heute noch gebaut und kommen dort zum Einsatz wo elektrische Energie nicht zur Verfügung steht oder aus bestimmten Gründen nicht angewendet werden kann.

 

Quelle: Beitrag des „Historikerkreis Elbeschiffahrt Dresden“ von Heiko Werner (HES)

 

Johannes Klein erhält ein Patent für seine Erfindung des „Kesselspeiseautomaten“. Noch im selben Jahr gründet er in Frankenthal zusammen mit Friedrich Schanzlin und Jakob Becker die Firma „Frankenthaler Maschinen- & Armatur-Fabrik Klein, Schanzlin & Becker“, (heute KSB Aktiengesellschaft) um Kesselspeiseautomaten und Armaturen zu fertigen.......

 

Quelle: Firmenchronik der Aktiengesellschaft KSB (1871)

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