Industrieentwicklung & Genealogie e. V.
Industrieentwicklung & Genealogie e. V.

Elektro-Schleifringläufer-Motor

Der Elektro-Schleifringläufer-Motor stammt aus den Beständen des Museums, wurde hinsichtlich der Exposition in der Tuchfabrik dem Druckluft-Kompressor zugeordnet.

 

Der Motor wurde 2014, aus den Depots des Museums  in die Tuchfabrik umgelagert. Die Pflicht zur Restaurierung und Aufstellung des Motors wie auch die Pflicht zur öffentlichen Begehbarkeit wurde dem Eigentümer der Tuchfabrik übertragen.

 

Zum Zweck der Restaurierung und Aufstellung wurde beim LRA, Abt. Denkmalpflege eine Projektförderung beantragt und dankenswerter Weise genehmigt. 50% der Kosten wurden als Eigenanteil aufgebracht. So konnte 2015 der Elektromotor als Antrieb der Kompressorenanlage restauriert und aufgestellt werden.

 

Heute bemüht sich der Verein „Industrieentwicklung & Genealogie e.V.“ um die Erhaltung und öffentliche Begehbarkeit der musealen Sammlung, so auch der Kompressorenanlage.

 

Herkunft:      

  • Ursprüngliche Herkunft nicht bekannt
  • Depot Museum Werdau/Stadtverwaltung Werdau

 

Technische Daten:

  • Hersteller: Siemens Schuckert
  • Ausführung: Drehstrom- Schleifringläufer- Motor 
  • Model:                      
  • Leistung: 24 kVA
  • Spannung: 400 V (nach Umbau)
  • Strom: … A (nach Umbau)
  • Drehzahl: … Umdr./ min.
  • Zubehör:

Schleifringläufermotor

Der Schleifringläufermotor ist ein Elektromotor der Bauart Drehstrom-Asynchron-maschine. Er unterscheidet sich von jenen meist mit Kurzschlussläufer ausgeführten Motoren dadurch, dass die Läuferwicklung nicht kurzgeschlossen, sondern über Schleifringe nach außen geführt ist. Die Entwicklung des Schleifringläufermotors geht auf Arbeiten von Michail Ossipowitsch Doliwo-Dobrowolski bei der AEG aus den Jahren 1890 und 1891 zurück. Doliwo-Dobrowolski erkannte infolge der Entwicklungen am Kurzschlussläufer, dass das geringe Anlaufmoment durch eine Erhöhung des Widerstandes im Läuferkreis zu verbessern ist. Es wurden dazu über Schleifringe die Kontakte der Läuferwicklung nach außen geführt und händisch, je nach Motordrehzahl und Momentenbelastung, über Stufenschalter unterschiedliche Widerstände zugeschaltet. Der damals als Schleifringankermotor bezeichnete Motor wurde in der Schweiz und England patentiert, in Deutschland gelang keine Patenterteilung. Schleifringläufermotoren werden seit vielen Jahrzehnten dort als Antriebsmaschinen angewendet, wo hohe Anlaufmomente bei gleichzeitig niedrigem Anlaufstrom gefordert werden.

 

Quelle: wikipedia  „Schleifringläufermotor“

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Katharinenstr. 18
08412 Werdau

 

Bibliothek:

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Ausstellung und Location:

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August-Bebel-Straße 87-89
08412 Werdau
 

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